Malerwerkstätte Schlüter

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Farbe: Interessantes aus der Forschung

Wahrnehmung
Männer sehen anders als Frauen

Warum?

kalt warm kontrast 

 

 


Männer können schwache Kontraste und schnelle Bewegungen besser erkennen als Frauen. Außerdem nehmen männliche Probanden dieselben Farbtöne etwas bläulicher wahr als ihre weiblichen Gegenparts. Das haben US-amerikanische Forscher in Experimenten herausgefunden.

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lotus

Verschmutzte Fassaden müssen nicht sein
Selbstreinigende Fassadenfarbe

Verschmutzte Fassaden müssen nicht sein.
Seit Entwicklung der so genannten Lotusfarbe, der eine selbstreinigende Wirkung an Fassaden nachgesagt wird, lässt dieses Thema Wissenschaftler in den verschiedensten Forschungseinrichtungen nicht mehr los

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(H)-FCKW-geschäumte Dämmstoffe im Bauwesen in Deutschland - Schätzung der potentiellen Emissionen bis zum Jahr 2010

FCKW sind vollhalogenierte Kohlenwasserstoffe. Das bedeutet jedes Wasserstoffatom der ursprünglichen Kohlenstoffverbindung ist durch ein Fluor- oder Chloratom ersetzt. FCKW wurden bis in die 1990er Jahre in der Industrie auf vielfältige Weise eingesetzt, unter anderem als Treibmittel für Schaumstoffe. FCKW sind sehr beständig, unbrennbar und in der Regel ungiftig. Werden FCKW freigesetzt, steigen sie in die obere Atmosphäre auf, wo sie durch energiereiche UV Strahlung aufgespalten werden. Die dabei entstehenden, reaktiven Chlor- bzw. Fluor-Radikale führen zur Zerstörung der Ozonmoleküle und damit zu einem Abbau der Ozonschicht. Die Ozonschicht bietet der Erde Schutz gegen hochenergetische UV Strahlung, welche beim Menschen unter anderem zu Hautschäden (Sonnenbrand, Hautkrebs,…) und Augenerkrankungen führen kann. Außerdem vermindert die UV-Strahlung die Photosynthese und bedroht dadurch die Grundlage der Nahrungskette. Zusätzlich zu ihrem Ozonabbaupotential haben FCKW auch ein sehr hohes Treibhauspotential.

Wegen dieser Umweltwirkungen wurde der Einsatz von FCKW in Deutschland sukzessive verboten. FCKW wurden zu einem großen Teil durch HFCKW ersetzt. HFCKW sind teilhalogenierte Fluorchlorkohlenwasserstoffe, bei denen nicht alle Wasserstoffatome der ursprünglichen Kohlenstoffverbindung durch Fluor- oder Chloratome ersetzt werden. HFCKW besitzen ein viel geringeres Ozonabbaupotential als FCKW, aber immer noch ein beträchtliches Treibhauspotential. Seit dem Jahr 2000 ist der HFCKW 22 in Deutschland verboten und seit dem Jahr 2004 sind europaweit alle HFCKW zur Herstellung von Schaumstoffen verboten.

In einem Forschungsauftrag des UBA wurde von Richard Obernosterer Ressourcen Management Agentur GmbH, Villach (Österreich) versucht, die potentiellen Emissionen bis zum Jahr 2010 zu schätzen. Das Ergebnis wurde unter der Forschungskennzahl 363 01 229 UBA-FB veröffentlicht und kann unter nachfolgendem Link eingesehen werden.

Quelle: Umweltbundesamt

http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/4353.pdf

SpraydoseFCKW Broschüre Klimaschutz
Was Sie im Alltag tun können

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Lösbar: Klebstoffe

Die DELO Industrie Klebstoffe GmbH & Co KGaA in Windach, als führender Hersteller von Industrieklebstoffen, hat einen neuartigen Klebstoff auf der Basis von 2K Epoxidharz entwickelt.

 Dieser Klebstoff kann gezielt zur kurzen Fixierung von Teilen, die zu bearbeiten sind, eingesetzt werden. Wenn die Teile nach der Bearbeitung wieder getrennt werden müssen, lässt sich der Kleber sehr leicht mit heißem Wasser oder erhöhter Temperatur (ca. 60 °C bis 80 °C) wieder lösen.

 Der große Vorteil dieses Klebstoffes liegt darin, dass bei empfindlichen Oberflächen beim Trennen der verschiedenen Bauteile, Beschädigungen z.B. durch Kratzer vermieden werden.

fensterkontakteWartungsfrei und energieautark
Drahtlose Fensterkontakte

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Wertvolle Chemikalien: Industrielle Nebenprodukte 

Bei der Herstellung von Biodiesel fällt Glyzerin als Nebenprodukt an. Dies führte bisher zu einer Überproduktion von Glyzerin, welches wirtschaftlich nicht sinnvoll weiter verwertet werden konnte.

Das junge Unternehmen „ab&cd innovations e.U.“ hat nun einen Weg gefunden aus dem Glyzerin, Milchsäure, einem wertvollen Grundstoff für die pharmazeutische, kosmetische und chemische Industrie, herzustellen.

 Das Verfahren wird zur Zeit mit Unterstützung von INiTS Universitäres Gründerservice Wien GmbH für die Nutzung im Industriemaßstab vorbereitet.

 Link zur kompletten Pressemitteilung:

 http://www.abandcd.com/fileadmin/user_upload/downloads/Pressemitteilung_Dez._2011.pdf

Keine Haftung: Siliconfugen

Wer hat sich nicht schon über verschmutzte oder beschädigte Silikonversiegelungen z. B. an Fenstern geärgert? Nachdem die für Fensteranstriche geeigneten Beschichtungsstoffe keine Haftung auf der Versiegelung aufweisen, konnten diese auch nicht überstrichen werden, da Silikon zu den sogenannten Antihaftmaterialien zählt. Dies bedeutete die Versiegelung auszubauen und zu erneuern. Der Aufwand hierfür ist beträchtlich.

Forscher der Christian-Albrecht-Universität Kiel (CAU) haben in einem Forschungsverbund Nano-Kristalle aus Zinkoxid entwickelt, die als eine Art von Heftklammern die verschiedenen Schichten miteinander verbinden. Die Forscher sind der Meinung, dass Tackern besser als kleben ist.

Das System überzeugte einen lokalen chemischen Betrieb so sehr, dass dieser bereits an einem Farbprodukt zum Streichen auf Silikon arbeitet.

 Link zur Presseinformation der Uni Kiel:

 http://www.uni-kiel.de/aktuell/pm/2012/2012-237-unjoinable-sfb677.shtml

Wärmeerzeugung durch Biogas: Keine Speicher?

Bei vielen Herstellungsprozessen, wie z. B. bei der Stromerzeugung aus Biogas, entsteht auch Wärme, die in der Regel nicht genutzt werden kann. Die Hauptursache hierfür sind die begrenzten Speichermöglichkeiten der Wärme. Zurzeit kann die Wärme nur kurzzeitig in isolierten Wassertanks gespeichert werden, da auch die isolierten Wassertanks die Wärme verhältnismäßig rasch abgeben.

 Forscher vom Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB in Stuttgart haben unter der Leitung von Mike Blicker (Gruppenleiter Wärme- und Sorptionssysteme am IGB) in Zusammenarbeit mit Industriepartnern einen neuartigen Wärmespeicher entwickelt.

 Das Besondere daran ist, dass das Speichermedium bei gleichem Tankvolumen das drei- bis vierfache an Wärme über einen wesentlich längeren Zeitraum speichern kann. Der Speicher enthält Zeolithe-Kügelchen, welche Wasserdampf in den Poren binden. Hierbei entsteht Wärme die dann gespeichert ist, wenn man das Material unter Wärmezufuhr trocknet. Wird dem Material wieder Wasser zugeführt, wird die Wärme wieder freigesetzt (sorptive Wärmespeicherung).

 Um das Verfahren zu optimieren und an die unterschiedlichen Anforderungen anzupassen werden zurzeit mit einer mobilen Versuchanlage mit 750 Liter Speichervolumen weitere Forschungen durchgeführt.

Link zur ausführlichen Presseinformation:

 http://www.igb.fraunhofer.de/de/presse-medien/presseinformationen/2012/waerme-speichern.html

f-voltaik1Neues aus der Energieforschung
Photovoltaik - Innovationen

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Holzschutznorm: Angepasst und abgeschlossen

Mit Ausgabedatum Februar 2012 wurden die Teile 2, 3 und 4 der DIN 68800 Holzschutz veröffentlicht. Damit ist die Überarbeitung der Norm vorläufig abgeschlossen.

Diese nationale Norm wurde den Europäischen Normen und dem Stand der Technik angepasst.
Die Neufassung gibt im Sinne des Umweltschutzes dem konstruktiven Holschutz den Vorrang.
Die einzelnen Teile der Norm:

DIN 68800-1:2011-10 Holzschutz – Teil 1: Allgemeines
DIN 68800-2:2011-10 Holzschutz – Teil 2: Vorbeugende bauliche Maßnahmen im Hochbau
DIN 68800-3:2011-10 Holzschutz – Teil 3: Vorbeugender Schutz von Holz mit Holzschutzmitteln
DIN 68800-4:2011-10 Holzschutz – Teil 4: Bekämpfungs- und Sanierungsmaßnahmen gegen Holz zerstörende  Pilz und Insekten

Die Normen können bezogen werden bei:

Beuth Verlag GmbH, Burggrafenstraße 6, 10787 Berlin, Tel; 030 / 2601-2260.

Die detaillierten Inhaltsverzeichnisse der Normen und die Einführungsbeiträge zu den einzelnen Normen können eingesehen werden unter: www.beuth.de. / DIN 68800 / Inhaltsverzeichnisse / Einführungsbeiträge.

Kurzmeldung: Neuartige Siliziumschichten für die Photovoltaik

Forscher an der Technischen Universität Chemnitz haben Siliziumschichten aus Lösungen entwickelt. Damit wird es möglich sein, durch Beschichtungen kosteneffiziente photovoltaisch aktive Schichten herzustellen, die mit den eingeführten Systemen konkurrieren können.

 Link zum BINE-Bericht:

 http://www.bine.info/hauptnavigation/publikationen/news/news/siliziumschichten-aus-der-loesung/?artikel=2244

Kurzmeldung: Strömungsgünstige Beschichtungen

Im Zeitalter der immer geringer werdenden Energiequellen bemüht sich eine Anzahl von Forschungseinrichtungen, Verfahren zu entwickeln, welche die noch zur Verfügung stehende Primärenergie besser zu nutzen. Dies hat gleichzeitig den Vorteil, dass sich auch dadurch die schädlichen Abgase reduzieren. Am Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und angewandte Materialforschung (IFAM) in Bremen entstehen Lacke, die eine bei der Haifischhaut nachgeahmte Struktur und damit eine strömungsgünstige Oberfläche besitzen. Damit soll der Treibstoffverbrauch bei Schiffen gesenkt werden.

 Andere Forschungen z. B. zu bei Anti-Eis-Lack, selbstheilende Beschichtungen und Beschichtungen die den Bewuchs durch Mikroorganismen mindern, verlaufen ebenso vielversprechend.

 Hier finden Sie die Presseinformation des IFAM: strömungsgünstige_Beschichtung.pdf

algen 01

Fassadenanstrich, unbekannte Alge entdeckt
Schutz vor Algen und Pilzen

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Holz: Der vielseitige Grundstoff

Holz als nachwachsender Rohstoff ist für die Forscher an der EMPA (Eidgenössische Materialprüfanstalt) das biologische Material, mit dem sich eine Reihe von Forschern intensiv beschäftigen. So versprechen z. B. derzeit mehrere Forschungsprojekte eine Reihe von Erkenntnissen, die sich in praktische Nutzung umsetzen lassen.  

 Zum einen wird untersucht, ob aus Holzfasern gewonnene Zellulose durch Nanofibrillierung (NFC) zum Verstärken von Holzleim eingesetzt werden kann. In einem anderen Projekt wird überprüft ob sich die nanofibrillierte Zellulose als Ersatzmaterial für den Gallertkern der Bandscheibe eignet. NFC-verstärkte Fasern konnten bereits gesponnen werden und mit NFC-Schäumen wurde CO2 aus der Luft extrahiert. Damit könnten in Zukunft synthetische Treibstoffe produziert werden.

Ebenso wurde schon eine Folie produziert, die bei Lebensmittel als Verpackung eingesetzt werden kann, biologisch abbaubar und damit sogar kompostierfähig ist.

Nicht zuletzt wird mit Versuchen im Bereich der Holzschutzbeschichtungen untersucht, ob durch Zusatz von NFC-Fasern die UV-Beständigkeit und die Reissfestigkeit von Beschichtungen erhöht werden kann.

Dies liest sich jetzt so einfach, aber es steckt hier noch viel Entwicklungsarbeit im Thema.

Mit dem nachfolgenden Link können Sie den ausführlichen Bericht (Seite 22 – 23) von Rainer Klose (EMPA) aufrufen.

http://www.empa.ch/plugin/template/empa/*/118968

Pressemitteilung:  Klebeband gegen Schimmel
Hohenstein Institute

Wissenschaftler entwickeln Lösung bei feuchten / schwitzenden Fenstern

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schimmelpilzSchimmelpilz
Lässt Geigen klingen

Stradivari hätte es sich nicht träumen lassen, dass der hervorragende Klang seiner Instrumente von Geigen anderer Baumeister nicht durch handwerkliches Können,
sondern durch Behandlung im Labor nach Meinung einer Fachjury noch übertroffen wird.

Dem Schweizer Empa-Forscher Francis Schwarze ist dies in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Geigenbauer Michael Baumgartner
durch eine biotechnologische Behandlung des Holzes mit dem Fäulnispilz Physisporinus vitreus gelungen.
Das Verfahren mit dem Schimmelpilz verändert die Struktur des Holzes in Richtung Holzqualität von Bäumen, die im späten 17. und frühen 18. Jahrhundert zur Verfügung standen.

Dies liest sich jetzt so einfach, aber es war ein langer Weg mit vielen Experimenten, bis das richtige Verfahren und der richtige Fäulnispilz gefunden war. Aber jetzt gibt es eine Chance, dass auch Nachwuchstalente mit erschwinglichen Instrumenten optimale Klangmöglichkeiten nutzen können.

Die Broschüre kann hier vollständig als Pdf geladen werden: Schimmelpilze lässt Geigen klingen

Gerüche bei Lack und BauproduktenMessung und Bewertung
Gerüche aus Bauprodukten für den Innenraum

In Ausgabe 4 – Dezember 2011 des UMID (Umwelt und Mensch – Informationsdienst) ist unter dem Titel „Messung und Bewertung von Gerüchen aus Bauprodukten für den Innenraum" ein Bericht erschienen, in dem darauf hingewiesen wird, dass nun ein anerkanntes Messverfahren in der Praxis an verschiedenen Stellen erprobt wird. Das Verfahren, welches gleichzeitig konkrete Bewertungsvorschläge zur Zumutbarkeit von Gerüchen zulässt, soll der Industrie die Möglichkeit geben, geruchsarme Produkte zu rezeptieren, die mit dem Umweltzeichen Blauer Engel gekennzeichnet werden können. Dies soll dem Verbraucher die Orientierung beim Einkauf erleichtern.

Sie können den Bericht unter folgender Internetadresse einsehen:

http://www.umweltbundesamt.de/umid/archiv/umid0411.pdf

 

Referenzen Innenanstriche

M - i'm lovin' itLove it or leave it
Für alle Freunde von

Big Mac und Co.
MC Donald Filliale: im Hauptbahnhof

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Referenzen Fassadenanstriche

fassadenanstrich Muenchen ProjektNicht nur einfach ein Fassadenanstrich
Vorher waren da Algen
München, DEDO WEIGERT FILM
Karl Weinmair Straße

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Download iPhone

iphone_app

Iphone App
Mit einer eigenen iPhone-App "myPANTONE" will
Pantone es ermöglichen, anhand einer Fotoaufnahme
mit dem iPhone die passende Pantone-Farbe zu ermitteln.

zum Download...(weiterführender Link)

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