
Hagelschäden an Fensterbeschichtungen (speziell bei Lasurbeschichtungen) werden aufgrund ihrer teilweise geringen Dimansionen häufig erst bemerkt, wenn sich das Holz an den durch Hagelschlag entstandenen Rissen durch eingedrungene Feuchtigkeit schon verfärbt.
Damit ist eine Reparatur der Beschichtung und des Holzes nur mit einem relativ hohen Aufwand (komplette Entfernung der Beschichtung und Abschleifen des Holzes bis auf das gesunde Holz) erreichbar.
Eine Sanierung der Beschichtung, die zeitnah nach dem Schadensfall durchgeführt wird, verursacht in der Regel einen wesentlich geringeren Kostenaufwand.
Um Hagelschlag sofort sichtbar zu machen und damit die Notwendigkeit einer Wartungsmaßnahme zu verdeutlichen, wird an der Holzforschung Austria (HFA) in Partnerschaft u. a.mit der Akzo Nobel Deco GmbH mit einem Forschungsprojekt ein Indikator zur Erkennung von Hagelschlag entwickelt.
Das Forschungsprojekt soll im Dezember 2012 abgeschlossen sein. Zur Zeit versprechen sich die Forscher vom Prinzip "Eierschale" auf der Basis einer spröden Beschcihtung eine realistische Chance, dass bis Ende 2012 ein praktisch einsetzbarer Hagelindikator zur Verfügung steht.
Ein ausführlicher Berticht kann unter: www.holzforschung.at/Information/HFA-Magazin/Ausgabe 04 2011 eingesehen werden.
Folgeschäden von Hagelschlag an Holzbauteilen vermeidbar?
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