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Farbdesign im Healthcare-Bereich

Farbgestaltung

Farbdesign im Healthcare-Bereich

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Die Malerwerkstätte Schlüter ist sich des zunehmenden Stellenwerts von Qualität und Ästhetik im Bereich großer medizinischer Heilstätten als auch kleinerer medizinischer und paramedizinischer Einrichtungen bewusst. An die Stelle der häufig kühl und förmlich wirkenden, abweisenden Atmosphäre in Krankenhäusern und Einrichtungen der Psychiatrie, in Alten- und Pflegeheimen sowie in Kur- und Rehabilitationszentren treten immer mehr freundliche, ansprechend und abwechslungsreich gestaltete Räumlichkeiten. Auf diese Weise soll

  • das Wohlgefühl der Patienten gefördert,
  • die Motivation und Leistungsbereitschaft der Pflegekräfte gesteigert und
  • eine auf die Besucher einladend wirkende Atmosphäre geschaffen werden.

Vor diesem Hintergrund haben wurde das auf dem 4041 Color Concept basierende Sikkens Healthcare Color Concept entwickelt, mit dem

  • die Raumwahrnehmung aller Nutzer angenehm beeinflusst wird,
  • unterschiedliche Bereiche innerhalb des Gebäudes eindeutig markiert werden, um so die Orientierung zu erleichtern
  • das positive Image der Einrichtung unterstützt sowie deren optisches Erscheinungsbild verbessert und der Wohlfühleffekt erhöht wird.

Herausforderung Farbe

Die spezifischen Anforderungen an die Gebäude im medizinischen und paramedizinischen Bereich stellen das Farbdesign vor besondere Herausforderungen. Darüber hinaus gilt es zu beachten, dass Licht und benachbarte Farben sowie weitere Umweltfaktoren Einfluss darauf nehmen, wie Farben wahrgenommen werden.
Müde Augen, das Lebensalter und sonstige physiologische Faktoren wie Sehbehinderungen oder partielle Farbenblindheit können unsere Wahrnehmung ebenfalls beeinflussen.
Außerdem interpretiert jeder Betrachter Farben gemäß persönlicher Erfahrungen.

I Öffentliche Bereiche
Flure und Empfangsbereich Warteräume, Gastronomie * 

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II Patientenbereiche *

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III Therapie- & Behandlungsbereiche - Basistöne *

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IV Personalbereiche - Basistöne*

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* Farbton und Raum
Farbtöne beeinflussen Form und Atmosphäre eines Raumes. Aus diesem Grund müssen wir uns intensiv mit dem Raum und dessen Nutzern vertraut machen. Unterschiedliche Funktionen und Nutzer erfordern unterschiedliche (farbige) Gestaltungslösungen. Durch Befragung des Krankenhauspersonals zu dessen Aufgaben, Aktivitäten und Anliegen lassen sich wertvolle Erkenntnisse gewinnen.
Farbton und Funktion
Die Auswahl des Farbtons spielt im Hinblick auf die Funktion eines Raumes die wichtigste Rolle. Der Zweck des Raums bestimmt wesentlich die Entscheidung für warme oder kalte Farbtöne.
Helligkeit und Dimension
Farbtöne können Dimensionen oder Größe eines Raums in mehrfacher Hinsicht beeinflussen. So verleiht ein dunkler Fußboden einem Raum Stabilität. Eine dunkle Decke hingegen wirkt schwer und bedrückend. Helle Farbtöne, kleine Muster und helle Beleuchtung lassen einen Raum dagegen optisch größer wirken.
Sättigung und Entfernungen
Der Sättigungsgrad (Intensität) der in einem Raum verwendeten Farbtöne bestimmt zum Teil die Art und Weise, wie wir die Entfernungen innerhalb eines Raums deuten. Farbtöne mit Grauanteilen sind „flüchtig” und lassen einen Raum größer erscheinen, während gesättigte Farbtöne einengen und einen Raum optisch verkleinern.
Sättigung und Blickrichtung
Gesättigte Farbtöne erregen Aufmerksamkeit. Solche Farbtöne bestimmen die Blickrichtung und können zur Bewegung animieren. Dieser Effekt lässt sich zum Beispiel dazu nutzen, den Weg zu beeinflussen, den Menschen beim Durchschreiten eines Raumes wählen.
Farbton und Material
Neben der Farbigkeit bestimmen überdies die verwendeten Materialien sowie deren Textur und Glanzgrad unsere Wahrnehmung eines Raumes oder einer Fläche. Dies liegt oftmals an den von den Materialien hervorgerufenen Assoziationen. Metall, Glas, Stein und einige Kunststoffe werden als kalte Materialien empfunden, während andere synthetische Materialien sowie Holz und Textilien sich warm oder trocken anfühlen.

Die Farbtongenauigkeit aller Farbtondokumentationen wird mit äußerster Sorgfalt erstellt. Dennoch kann es leichte Abweichungen zwischen den Farbtönen in dem Dokument und den echten Farbtönen geben.