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Ein Hammer-Malerbetrieb?

Schwarze Schafe bei Online-Auktionsportalen

Ein Hammer-Malerbetrieb? Worauf Sie achten müssen, wenn Sie Maler und Malerbetrieb in einem Online-Auktionsportal wie Myhammer oder Blauarbeit suchen.

Malerbetrieb myhammer online auktionsportal blauarbeit

Max Mustermann hat sich dazu durchgerungen, doch nochmal einen Maler zu beauftragen. Aber 216 aussaglose Einträge in den „Gelben Seiten“ durchzublättern, nur um wieder vor vollgekleckstem Parkett zu stehen – das tut er sich nicht an. Max Mustermann will Onlineprofile, Kundenbewertungen, Zufriedenheitssternchen. Anders ausgedrückt: Max Mustermann will das Internet.

Internetplattformen versprechen Max Mustermann dieses Mehr an Transparenz. Sie heißen z.B. My-Hammer, Blauarbeit oder Jobdoo. Das Prinzip ist überall ähnlich: Menschen, die einen handwerklichen Auftrag zu vergeben haben, stellen diesen kostenlos online und erhalten Angebote von Handwerkern, die den Job übernehmen wollen. Nachdem die Auftraggeber einem Anbieter den Zuschlag erteilt haben, nehmen sie per Mail oder Telefon Kontakt mit ihm auf. Am Ende bewerten sie die Leistung des Handwerkers.

Fachwissen von Vorteil

Die Registrierung ist unkompliziert, das Einstellen seines Auftrags ist es weniger. Der nötige Fachjargon fehlt Max Mustermann natürlich und er ist sich unsicher, welche Angaben er zwingend machen muss. Außerdem soll er seine Preisvorstellungen angeben. „Woher soll ich das denn wissen“, denkt er sich und macht sich an eine aufwendige Recherche: Wie viel darf so etwas eigentlich kosten? Wie viel geben andere Auftrags-Anbieter denn für ähnliche Arbeiten an? Und: sind die Arbeiten wirklich vergleichbar?

Onlineplattformen und die Qualität der Auftragnehmer

Als bei Max Mustermann die ersten Angebote hereinkommen, stutzt er: Für knapp 100 Euro will einer seine 80 Quadratmeter streichen. Ist das realistisch? Die regionalen Handwerkskammern kritisieren, dass Onlineportale ein willkommener Auftragspool für Schwarzarbeiter seien. "Freizeithandwerker", Hausmeister und nebenberuflich aktive "Gesellen" bieten hier ihre Leistungen oft billiger an, als es etablierte Handwerksbetriebe können, die ausbilden, Steuern zahlen und die Innung unterstützen.

Fast alle Portalbetreiber verlangen von den registrierten Handwerkern heute mindestens einen Gewerbeschein. Zudem können sie Gesellen- oder Meisterbriefe einreichen. Es kommt allerdings auch vor, dass diese Dokumente gefälscht werden.

Tipps für Online-Auktionsportale

Was wir Max Mustermann und jedem anderen raten würden: Gerade bei komplexeren Aufträgen ist eine realistische Preiskalkulation für eine seriöse Handwerksfirma kaum möglich, wenn sie sich nicht vorher die Situation vor Ort angesehen hat.

Sollten Sie doch den Weg über eine Onlineplattform gehen wollen, möchten wir Ihnen außerdem die folgenden Tipps mitgeben:

  • Auftragnehmer in der Nähe: Wählen Sie nach Möglichkeit einen Handwerksbetrieb in Ihrer Nähe. So sind Nachbesserungen leichter durchsetzbar.
  • Besichtigungstermin: Wenn möglich, lassen Sie den Handwerker noch vor der Auftragserteilung die Situation vor Ort besichtigen. So gehen Sie jeglichen Missverständnisse aus dem Weg. Alternativ machen Sie Fotos - sie sagen bekanntlich mehr als Worte.
  • Gewährleistung nur mit Rechnung: Eine Rechnung ist gleichzeitig Ihr Nachweis für Gewährleistungsansprüche.
  • Zahl der Bieter als Maßstab: Je mehr Handwerker auf Ihren Auftrag bieten, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er sich zum gewählten "Startpreis" einfach ausführen lässt. Seien Sie hingegen vorsichtig, wenn Sie nur einen oder wenige Bieter haben. Dann stimmt entweder Ihre Preisvorstellung nicht oder es ist schwierig, den Auftrag zu Ihrer Zufriedenheit zu erledigen.
  • Genaue Beschreibung: Es ist wichtig, den Umfang der anfallenden Arbeiten möglichst genau zu beschreiben. Dadurch wird nicht nur die eigene Erwartungshaltung geschärft. Wir Betriebe erhalten so die Möglichkeit, ihre Angebote besser mit Ihren Wünschen in Einklang zu bringen.

Bild: Rike/pixelio.de

 

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