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Maler München: Richtiges Lüften erhöht den Wohnkomfort

Lüften
Mehr Wohnkomfort durch Luft

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Wie soll man die Wohnung lüften?
Bei diesem Thema gehen die Meinungen weit auseinander.
Während der Volksmund noch über atmende Wände und einen mutmaßlichen Sauerstoffmangel in Innenräumen philosophiert, hat die Energieforschung das Lüften längst als zentralen Ansatz zum häuslichen Energiesparen identifiziert.

Das aktualisierte BINE-Basisinfo "Lüften und Energiesparen" führt in die Grundlagen des Lüftens und sinnvoller Lüftungsstrategien ein.

Link zur kompletten Veröffentlichung

Quelle: BINE Informationsdienst

 

 
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Warum richtiges lüften heute so wichtig ist

Während undichte Fensterfugen früher für eine „Dauerbelüftung“ sorgten, garantieren heute fugendichte Fenster dafür, dass keine teuer erzeugte Wärme – und damit auch Feuchtigkeit – nach draußen entweichen kann.

Auch die Scheiben der Fenster haben sich weiterentwickelt: Früher gab es Einfachglas, das zu kalten Scheiben führte, auf denen sich Schwitzwasser bildete, welches über die damals übliche Schwitzwasser-Sammelrinne in einem kleinen Röhrchen nach außen abgeleitet wurde. Bei Frost wurde das Schwitzwasser zu Eisblumen, die ebenfalls den Feuchtegehalt der Luft reduzierten. Die heute üblichen, doppelt oder sogar dreifach isolierverglasten Fenster dienen nicht länger als „Kondensatabscheider“. Aus diesem Grund ist es heute so wichtig, regelmäßig zu lüften, da so die angefallene Feuchtigkeit abgeführt wird.

Aber wie richtig Lüften?

Mehrmals täglich eine kurze Stoßlüftung. Hierzu werden Fenster und Türen je nach Außentemperatur für 2 bis 15 Minuten weit geöffnet – am besten unter Durchzug. Als Faustregel gilt: Bei Frost 2–3 Minuten, bei 0–5 °C ca. 5 Minuten, bei 5–10 °C für 5–10 Minuten und bei 10–15 °C für ca. 15 Minuten stoßlüften.

Aus hygienischen Gründen ist ein 1/2–1-facher Luftwechsel pro Stunde notwendig. Fenster für längere Zeit "auf Kipp" stellen, bringt nichts, hierdurch gelangt permanent warme Luft nach draußen, die sich an der Außenwand niederschlägt. Für Bad und Küche gilt: Nach Duschen oder Kochen Fenster kurzzeitig weit öffnen, um Feuchtigkeit abzuführen, bzw. in der Küche die Dunstabzugshaube nutzen. Übrigens: Richtiges Lüften heißt, sich energieeffizient zu verhalten. Es verhindert ein Durchfeuchten der Außenwände von der Innenseite, denn durchfeuchtete Wände sind unbedingt zu vermeiden, da sie die Heizenergie bis zu dreimal so schnell nach außen leiten.