Vlies

Moderner Holzschutz
Der natürliche und vielseitige Werkstoff
braucht neben Farbe auch Schutz vor Wetter, Licht und Schädlingen

holzfassade blau

Holz ist ein sehr beliebter Werkstoff, der sowohl im Innen- als auch im Außenbereich häufig eingesetzt wird. Kaum ein anderes Baumaterial ist vielseitiger und spielt eine so große Rolle für Gestaltung und Konstruktion. Viele schätzen das besondere Ambiente, das Holz verbreitet – ob in seinen natürlichen Farbtönen oder mit einem farbigen Anstrich versehen. Doch gerade als natürlicher Stoff ist Holz ein äußerst anspruchvolles Material. In der Natur hat Holz viele natürliche Feinde: Nach dem Absterben eines Baumes oder Strauches wird es schließlich durch Mikroorganismen wie Pilze und Bakterien abgebaut. Es verrottet und wird zum Nährboden für nachfolgende Pflanzen. Doch soll Holz als Baumaterial für Türen, Fenster oder Zäune dienen, gilt es, diesen Abbauprozess zu verhindern. Das Holz braucht nun besonderen Schutz.

Quelle: www.farbimpuls.de

Was Holz lange schön hält

Der natürliche und vielseitige Werkstoff braucht neben Farbe auch Schutz vor Wetter, Licht und Schädlingen


Holz ist ein sehr beliebter Werkstoff, der sowohl im Innen- als auch im Außenbereich häufig eingesetzt wird. Kaum ein anderes Baumaterial ist vielseitiger und spielt eine so große Rolle für Gestaltung und Konstruktion. Viele schätzen das besondere Ambiente, das Holz verbreitet – ob in seinen natürlichen Farbtönen oder mit einem farbigen Anstrich versehen. Doch gerade als natürlicher Stoff ist Holz ein äußerst anspruchvolles Material. In der Natur hat Holz viele natürliche Feinde: Nach dem Absterben eines Baumes oder Strauches wird es schließlich durch Mikroorganismen wie Pilze und Bakterien abgebaut. Es verrottet und wird zum Nährboden für nachfolgende Pflanzen. Doch soll Holz als Baumaterial für Türen, Fenster oder Zäune dienen, gilt es, diesen Abbauprozess zu verhindern. Das Holz braucht nun besonderen Schutz.


Vor allem draußen muss Holz einiges aushalten. Nicht nur die UV-Strahlung geht ihm an die Substanz, sondern auch Temperaturschwankungen oder Feuchtigkeit in Form von Nebel, Tau, Kondenswasser, Schnee oder Regen. Ist das Holz beständig feucht, können Algenbewuchs, Pilze, Schimmel und Fäulnis die Folge sein, und das einst schöne Material vermodert. Deshalb muss eine gute Beschichtung mehr sein als eine reiner Sonnenschutz für das Holz.

Eine vor Feuchtigkeit schützende Bauweise ist zwar grundsätzlich der wichtigste Holzschutz, doch das allein reicht meist nicht. Neben dem konstruktivem Holzschutz sind daher auch chemischer und physikalischer Schutz des natürlichen Werkstoffs sinnvoll. Ein chemisches Holzschutzmittel bekämpft Holzschädlinge mit direkt ins Holz eingebrachten bioziden Wirkstoffen oder beugt einem Befall vor. Experten raten jedoch, einen solchen Schutz nur selektiv anzuwenden – nur also, wenn er unbedingt erforderlich ist und dann auch nur genau dort, wo er wirken soll.

Physikalischer Holzschutz schützt die Oberflächen durch eine geeignete Beschichtung. Diese zeigt im optimalen Fall die Eigenschaften einer atmungsaktiven Regenbekleidung: Schutz vor Wasser von außen einerseits und Durchlässigkeit von Wasserdampf von innen andererseits. So ist das Holz vor Nässe von außen weitgehend geschützt. Eingedrungene Feuchtigkeit kann jedoch abdampfen, und ein Durchfeuchten des Holzes wird verhindert. Pilzen und Algen wird mit der Feuchtigkeit die Lebensgrundlage entzogen. Manche Lacke und Lasuren bieten zudem durch algen- und pilzhemmende Stoffe einen erhöhten Schutz.

Für den physikalischen Holzschutz eignen sich jedoch nur deckende oder ausreichend pigmentierte Beschichtungen, da nur sie auch einen ausreichenden UV-Schutz gewährleisten können. Ohne diesen Schutz vor dem kurzwelligen Sonnenlicht blättern die Lacke relativ schnell ab, da der Untergrund durch den Abbau des Holzbestandteils Lignin an Tragfähigkeit verliert. Lacke und Lasuren bieten allerdings nicht nur Sicherheit vor der Witterung, sondern auch vielfältige Möglichkeiten zur Oberflächengestaltung. So lassen sich farbliche Akzente setzen oder die Optik der Oberfläche veredeln.

Die beste Vorbeugung gegen den Holzverfall durch Feuchtigkeit besteht jedoch in der Bauweise. Durch eine geeignete Konstruktion mit ausreichenden Dachüberständen, Spritzschutz und Tropfkanten ist das Holz weitgehend geschützt. Es bleibt entweder trocken, oder auftreffendes Wasser kann schnell abfließen. Auch abgerundete Kanten sorgen dafür, dass Wasser kaum eine Angriffsfläche hat und nicht ins Holz eindringen kann. Gerade die so genannten Hirnholzflächen, die Schnittflächen quer zur Faser des Holzes, nehmen Feuchtigkeit besonders leicht auf. Das Wasser dringt über sie tief in den Baustoff ein und lässt ihn quellen. Daher muss besonders das Hirnholz vor Nässe geschützt werden.

Die Verwendung geeigneter Holzarten ergänzt den konstruktiven Holzschutz. So sind zum Beispiel Hölzer von Eiche und Robinie weitaus widerstandsfähiger gegen Pilze als Tannen- und Fichtenholz. Ein effektiver Langzeitschutz ist am ehesten durch eine Kombination aller Maßnahmen – konstruktiver, chemischer und physikalischer – zu erreichen, die individuell an das jeweilige Objekt angepasst werden.
 

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